Zum Hauptinhalt springen

Zeitumstellung – Warum unser Gehirn gerade jetzt nicht im Takt ist

Die Zeitumstellung ist mehr als der halbjährliche Kampf mit der Backofen-Uhr: sie ist vor allem ein kleiner Produktivitäts-Killer für unser Gehirn. Vollkommen normal also, wenn Sie sich heute nicht ganz so auf der Höhe fühlen.

Unser Gehirn liebt Routinen- dazu zählt auch und insbesondere der stabile Schlaf-Wach-Rhythmus. Er ist unter anderem die Grundlage für unsere Konzentration, emotionale Stabilität und unsere Leistungsfähigkeit. Genau diese Stabilität kann durch die Zeitumstellung ins Wanken gebracht werden.

Was bedeutet das für den Arbeitskontext? Studienergebnisse zeigen, dass sich in den Tagen nach der Zeitumstellung Fehler und Unfälle häufen können, unser Herz-Kreislauf-System gestresst ist und unsere Aufmerksamkeit leidet. Sogar die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkte ist erhöht.

Was Sie als Führungskraft oder Personalverantwortlicher jetzt tun können:

  • Flexibilität ermöglichen: Gleitzeit oder spätere Startzeiten helfen bei der Anpassung
  • Mikropausen fördern: Bewegung oder kurze Erholungseinheiten (idealerweise am Tageslicht) steigern Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden
  • Vorbildfunktion wahrnehmen: Schlaf und Regeneration als wichtigen Produktivitätsfaktor wertschätzen, Erholung unterstützen